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Bühler will Energieeffizienz bis 2020 um 20% steigern

Energieeffizienz ist eine Top-Priorität für Bühler, die ökologische mit ökonomischen Vorteilen verbindet. Nach jüngsten Erfolgen in diesem Bereich hat sich Bühler nun das Ziel gesetzt, den Energieverbrauch in den Kernprozessen bis 2020 um weitere 20% zu reduzieren. Während den Bühler Networking Days in Uwzil Ende August wird Bühler Lösungen hierzu präsentieren und sie mit angesehenen Experten wie Lino Guzzella, dem Präsidenten der ETH Zürich, diskutieren.

Uzwil (Schweiz), 2. Juni 2016 –  Die industrielle Verarbeitung von Lebensmitteln und Werkstoffen benötigt viel Energie. Seien es energieeffiziente Verarbeitungslösungen für Kunden, Verfahren für die Batterieherstellung, den Fahrzeug-Leichtbau oder die Architekturglas-Beschichtung: Bühler setzt sich aktiv für eine Senkung des weltweiten CO2-Ausstosses ein. Produkte wie etwa Futterpellets, Frühstücks-Cerealien oder Teigwaren werden in der Regel mit einem bestimmten Feuchtigkeitsgehalt verarbeitet, müssen danach jedoch wieder vollständig getrocknet werden, um sie zu lagern. Und die Energiekosten in grossen Druckgiessereien summieren sich schnell einmal auf mehrere Millionen Franken im Jahr.

Energieeffizienz verbessern und die Umwelt schützen
Bühler hat bei der Energieeffizienz mit seinen Prozesslösungen, Anlagen und Equipment bereits grosse Erfolge erzielt. „Damit können wir sowohl die Energieeffizienz unserer Produkte erhöhen als auch gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz leisten“, sagt Ian Roberts, Chief Technology Officer des Konzerns. Während den letzten Jahren hat Bühler Prozesse und Technologien entwickelt, mit denen der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden kann. So benötigen Bühler Kunden beispielsweise 40% weniger Wärme für die Pastatrocknung oder verbrauchen 50% weniger Strom für eine Futtermühle. „Trotz diesen Erfolgen sind wir noch weit davon entfernt, unsere Ziele zu erreichen. Wir wollen den Energiebedarf in allen unseren Kernprozessen bis 2020 um mindestens weitere 20% reduzieren und dadurch auch den Verbrauch unserer Kunden deutlich verringern“, hält Roberts fest. Jedoch gibt es dafür kein Allheilmittel, vielmehr sind diese Einsparungen das Resultat vieler Massnahmen und Optimierungen auf unterschiedlichen Ebenen. Ein zentraler Aspekt ist die Produktivität, zum Beispiel durch Verkürzung der Zykluszeiten. Kann zum Beispiel ein Motorblock in 90 anstatt in 120 Sekunden hergestellt werden, sinkt auch der Energiebedarf pro Stück deutlich.

Die grössten Energieeinsparungen lassen sich durch die richtige Auslegung eines Verarbeitungsprozesses realisieren. Dabei müssen die verschiedenen Parameter exakt auf das Rohmaterial und das Endprodukt abgestimmt werden. „Bühler verfügt über erfahrene Spezialisten, welche das Aufsetzen von Prozessen etwa in der Vermahlung, der Extrusion, im Druckguss oder der Beschichtung perfekt beherrschen“, macht Roberts deutlich. Dieses Applikations- und Prozess-Know-how ist denn auch das wichtigste Differenzierungsmerkmal von Bühler.

Retrofit-Lösungen: Kunden dabei unterstützen, ihre Energieeffizienz zu erhöhen
Bühler verstärkt zudem die Anstrengungen, um die Energieeffizienz in bestehenden Kundenanlagen zu verbessern. „Wir führen detaillierte Messungen durch, nehmen eine ganzheitliche Betrachtung der Druckguss- oder Mahlprozesse vor und zeigen unseren Kunden verschiedene Optimierungspotenziale auf“, sagt Roberts. Mit effizienten Hydraulik- und Antriebskonzepten können bis zu 20% Energie eingespart werden. Im vergangenen Jahr konnte Bühler durch Retrofit-Lösungen in der getreideverarbeitenden Industrie stark wachsen.

Enge Zusammenarbeit für Verbesserungen bei der Energieeffizienz
Um mittel- bis langfristig neue Lösungen für Energieeffizienz zu finden, arbeitet Bühler eng mit Partnern aus der Industrie und Hochschulen zusammen, zum Beispiel mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich. Zudem hat Bühler Ende 2015 die „Energy Challenge“ gestartet, um mit Forschern der besten Hochschulen neue Lösungsansätze für mehr Energieeffizienz zu entwickeln. „Die Industrie sollte das Energiethema als Katalysator nehmen, Fertigungsprozesse und Produktdesign weiter zu verbessern“, ist Lino Guzzella, Präsident der ETH Zürich, überzeugt. Lesen Sie das gesamte Interview mit Lino Guzzella auf der Bühler_Internetseite. Während den kommenden Bühler Networking Days werden Kunden, Partner, Wissenschaftler und Vertreter von Bühler aktuelle Trends und Lösungen im Bereich Energieeffizienz aufzeigen und diskutieren. Für mehr Informationen: event.buhlergroup.com/en/

Bühler Networking Days 2016: Vom 22. bis am 24. August finden die Bühler Networking Days in Uzwil, Schweiz, statt. CEOs und Meinungsmacher der getreideverarbeitenden Industrie werden zusammen mit Experten von Bühler aktuelle Trends, Herausforderungen und Lösungen aufzeigen und diskutieren – mit Schwerpunkt auf Sicherheit von Lebens- und Futtermitteln, Ernährung, Nachhaltigkeit sowie dem Internet of Things. Bühler präsentiert dabei seine neuesten Innovationen und Prozesse auf einer 1800 Quadratmeter grossen Ausstellungfläche. Weitere Informationen zum Anlass: event.buhlergroup.com

Kontakt

Corporate Communications media@buhlergroup.com

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