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Erster Bühler Food Engineering Award geht an Josef Hörmansperger, ETH Zürich

Uzwil, 30. Mai 2016 – Anlässlich des 10. Europäischen Doktoranden­Workshops für Nahrungsmittelentwicklung und technologie hat Bühler erstmals den Bühler Food Engineering Award verliehen. Der Preis ging an Josef Hörmansperger, einen Doktoranden von der ETH Zürich. Er entwickelte eine qualitätserhaltende, mikrobielle Dekontaminationsmethode für Lebensmittelpulver wie etwa Milchpulver. Mit dieser Auszeichnung will Bühler junge Forschende für Arbeiten motivieren, die für die Lebensmittelindustrie besonders relevant sind.

Der 10. Europäische Doktoranden-­Workshop für Nahrungsmittelentwicklung und ­technologie fand Ende April bei Bühler in Uzwil statt. Der Anlass brachte einige der besten jungen Forschenden im Bereich der Lebensmitteltechnologie zusammen. „Die Herausforderung, bis zum Jahr 2050 weltweit beinahe 10 Milliarden Menschen zu ernähren, erfordert Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, erklärt Ian Roberts, Chief Technology Officer bei Bühler. „Mit dem Bühler Food Engineering Award wollen wir junge Forschende dazu anspornen, sich mit Fragen auseinanderzusetzen, die für die Lebensmittelindustrie besonders relevant sind. Zum Beispiel die Verbesserung der Lebensmittelsicherheit oder die Entwicklung neuer und innovativer Verarbeitungsmethoden.“ 16 Doktoranden aus 12 europäischen Ländern wurde die Möglichkeit gegeben, ihre Forschungsbereiche vorzustellen. Führende Professoren auf dem Gebiet der Lebensmitteltechnologie aus europäischen Hochschulen sowie Vertreter von Industriepartnern wie Bühler, Nestlé, Barilla, Givaudan und General Mills bewerteten die Projekte. Bühler verleiht den Food Engineering Award dieses Jahr zum ersten Mal. Er ergänzt den von Nestlé gestifteten Julius Maggi Research Award, der ebenfalls an diesem Anlass verliehen wird.

Erster Platz für mikrobielle Dekontaminationsmethode

Der erste Platz ging an Josef Hörmansperger, Doktorand an der ETH Zürich. Er entwickelte eine mikrobielle Dekontaminationsmethode, die auf einem Vakuum-Dampf-Vakuum-Prozess basiert. Durch das Verfahren können wärme- oder feuchtigkeitsempfindliche Lebensmittelpulver wie Milchpulver dekontaminiert werden, ohne ihre Qualität zu beeinträchtigen. Der zweite Platz ging an Jana Bahtz, Doktorandin an der ETH Zürich. Sie untersuchte eine Methode zur Schaffung neuer Rezepturen für Lebensmittelprodukte wie Mayonnaise, Aufstriche oder Saucen mit einem geringen Fettgehalt ohne strukturgebende Zusatzstoffe. Der dritte Platz ging an Christian Hertwig, Doktorand an der Technischen Universität Berlin. Sein Projekt konzentriert sich auf inaktivierende Mikroorganismen auf trockenen Lebensmittelprodukten unter Verwendung verschiedener Plasmaquellen.

Der erste Platz des Julius Maggi Research Award ging an Pia Meinlschmidt, eine Doktorandin an der Technischen Universität München und der Fraunhofer IVV in Freising, Deutschland, für die Untersuchung nicht thermischer Lebensmittelprozesse für die Verringerung von Sojaallergien. Diese Technologien könnten bei der Herstellung allergenarmer Lebensmittelzutaten verwendet werden, die wohlschmeckend sind und gleichzeitig die zunehmenden Bedenken zahlreicher Konsumenten gegenüber verschiedenen Lebensmittelallergien ansprechen.

Kontinuierliches Engagement für Lebensmitteltechnik und -technologie

Das Corporate Technology Team von Bühler organisierte den 10. Europäischen Doktoranden-­Workshop für Nahrungsmittelentwicklung und ­technologie in Zusammenarbeit mit der European Federation of Food Science and Technology (EFFoST) und der European Federation of Chemical Engineering (EFCE). Jedes Jahr bringt der Anlass die besten Doktoranden aus ganz Europa zusammen. Doktoranden im Bereich Lebensmitteltechnik und -technologie können ihre Forschungsprojekte aus einem beliebigen Gebiet an der Schnittstelle zwischen Lebensmittel und Technik einreichen. Weitere Informationen zum Anlass: www.phdfoodworkshop.com/de

Bühler Networking Days 2016: Vom 22. bis am 24. August finden die Bühler Networking Days in Uzwil, Schweiz, statt. CEOs und Meinungsmacher der getreideverarbeitenden Industrie werden zusammen mit Experten von Bühler aktuelle Trends, Herausforderungen und Lösungen aufzeigen und diskutieren – mit Schwerpunkt auf Sicherheit von Lebens- und Futtermitteln, Ernährung, Nachhaltigkeit sowie dem Internet of Things. Bühler präsentiert dabei seine neuesten Innovationen und Prozesse auf einer 1800 Quadratmeter grossen Ausstellungfläche. Weitere Informationen zum Anlass: event.buhlergroup.com

Bühler Food Engineering Award 2016 (Sponsor: Bühler)

1. Platz: Josef Hörmansperger, ETH Zürich, Schweiz

„Quality preservation of functional food powders by short-time Vacuum-Steam-Vacuum decontamination treatment“

2. Platz:Jana Bahtz, ETH Zürich, Schweiz

„Development of a W1/O/W2 emulsion powderization process preserving an osmotic swelling capacity“

3. Platz: Christian Hertwig, Technische Universität Berlin, Deutschland

„Cold plasma – Comparison of different plasma sources and its influence on microbial inactivation“

Julius Maggi Research Award 2016 (Sponsor: Nestlé)

1. Platz: Pia Meinlschmidt, Technische Universität München / Fraunhofer IVV, Deutschland

„Low-Allergen Food Ingredients – An Insight into Nonthermal Food Processing Technologies to Mitigate Soybean Allergy“

Zwei Kandidaten teilen sich den 2. Platz:

2. Platz: Ulrike Schmidt, Technische Hochschule Karlsruhe, Deutschland

„Citrus pectin as a hydrocolloid emulsifier: Emulsifying and emulsion stabilizing properties“

2. Platz: Kemal Aganovic, DIL e.V. / KZ Leuven, Belgien

„Headspace fingerprinting and sensory evaluation to discriminate between traditional and alternative pasteurization of watermelon juice“

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Corporate Communications media@buhlergroup.com

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