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My Bühler Story: Jeremy Mitchell, 57

Abteilung, Region
Bühler United Kingdom
Bei Bühler seit
34 Jahren
Berufsbezeichnung
Head of Die Casting Northern Europe
  • Wie ich meine Freizeit verbringe: Ich wohne im Umland von Birmingham und geniesse es, mit meiner Frau und unserer Hündin Lola die Umgebung zu erkunden. Hundebesitzerinnen und -besitzer zu treffen ist immer interessant. Unsere Hündin ist erst ein Jahr alt und manchmal noch etwas unbeholfen. Letzthin war sie etwas ungestüm und ist in einen Kanal gefallen. Es war gar nicht so einfach, sie da wieder rauszuholen. Die Geschichte werde ich noch in Jahren erzählen. Übrigens: Wenn ich die Spaziergänge plane, scheint die Route immer strategisch günstig an einem Pub vorbeizuführen. Warum, weiss ich auch nicht.
Lola macht es nichts aus, dreckig oder nass zu werden. Lola macht es nichts aus, dreckig oder nass zu werden. Lola macht es nichts aus, dreckig oder nass zu werden.
Ein wohlverdientes Bier mit meinem Sohn Owen nach einer Wanderung. Ein wohlverdientes Bier mit meinem Sohn Owen nach einer Wanderung. Ein wohlverdientes Bier mit meinem Sohn Owen nach einer Wanderung.
  • Mit wem würdest du gerne mal einen Kafffee bei Bühler trinken? Bühler ist eine sehr offene Firma. Ich denke, ich könnte mit jedem einen Kaffee trinken, wenn ich will. Ich würde aber sehr gerne mit meinen pensionierten Kollegen auf einen Kaffee gehen. In Erinnerungen schwelgen ist schön, aber ich würde ihnen auch gerne zeigen, wie sich der Druckguss in den letzten Jahren weiterentwickelt hat.
 
  • Jobbeschreibung: Ich bin für den Verkauf von Druckgiesslösungen für Nordeuropa zuständig. Das umfasst die Länder des Vereinigten Königreichs und Ireland sowie die skandinavischen Länder. Ich begleite diese Projekte von der Offertstellung bis zur Inbetriebnahme und dem laufenden Betrieb.

Die Automobilbranche begleitet mich schon mein ganzes Leben. Direkt nach meinem Ingenieursstudium habe ich einige Zeit für eine Ausrüstungsfirma gearbeitet, die Teile für die Druckgiessmaschinen geliefert hat. Deshalb habe ich mir die grossen Hersteller angeschaut und mich für Bühler entschieden, weil sie mir ein gutes Angebot gemacht haben. Damals dachte ich, ich würde ein paar Jahre bleiben und dann weiterziehen. Das war 1987. Als Service-Ingenieur war ich viele Jahre selbst auf Montage, kenne das Geschäft also von der Pike auf. Noch heute steige ich in den Overall und helfe bei Inbetriebsetzungen oder Reparaturen, wenn dies nötig ist. Das ist mein Stil, auch als Verkäufer. In unserer Branche Vertrauen zu schaffen, ist nicht einfach. Die Investitionssummen sind hoch und kalkuliert wird knapp. Sehen die Kunden, dass ich jede Schraube, jeden Schlauch, jedes Bauteil kenne, schafft das viel Vertrauen. Hartnäckigkeit hilft auch sehr. So haben wir es geschafft, einen japanischen Kunden wieder von uns zu überzeugen, obwohl sie in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Bühler gemacht haben. Jetzt steht bei ihnen wieder eine Carat 250. Natürlich hatten wir schon grössere und komplexere Projekte, aber in unserer Branche jemanden wieder zurückzuholen, ist eine grosse Kunst – einer der grössten Erfolge meiner Karriere. Zusammen mit meinem Team will ich, dass unsere Kunden mit unseren Lösungen am erfolgreichsten im Markt sind. Und diesen Einsatz sollen die Kunden sehen und spüren.

Ich liebe meine Arbeit noch wie am ersten Tag. Mir gefällt der Mix an hochtechnologischen Lösungen, die für die Mobilität von morgen sorgen, gepaart mit tonnenschweren Maschinen, Lärm und Hitze. Unsere Kunden stellen Teile her, die auch Kinder schon klar einem Auto zuordnen könnten. Und wenige Minuten vorher war dieses Teil nur flüssiges, über 600 Grad heisses Aluminium. Ich bin viel auf der Strasse unterwegs. Manchmal kann ich noch zuordnen, welche Teile eines Autos auf unseren Maschinen gegossen wurde. Aber um ehrlich zu sein: Es sind zu viele, als dass ich sie alle zählen könnte. Zu unseren Kunden zu reisen, stört mich überhaupt nicht. Das macht meine Arbeit so abwechslungsreich. Ich muss nicht jeden Tag am selben Ort arbeiten. Ich sehe verschiedene Leute, höre von ihren Herausforderungen, sehe verschiedene Fabriken, Produkte und Prozesse. Diese Erfahrung bringe ich ein, um gemeinsam die besten Lösungen zu erarbeiten.

Was auf meinen beruflichen Reisen etwas ausbleibt, sind die Schönheiten eines Landes. Fabrik, Hotel, dann wieder Flughafen oder Auto. Mehr sehe ich oft nicht. Deshalb reise ich gerne mit meiner Frau. Über die Jahre sind wir weit herumgekommen. Wir waren etwa in der Karibik, auf den Cayman Islands, in den USA und in den meisten europäischen Ländern. Eine unserer nächsten Reisen wird in die nordischen Länder gehen – mein Verkaufsgebiet, aber von einer anderen Seite.

In unserer Branche jemanden wieder zurückzuholen, ist eine grosse Kunst – einer der grössten Erfolge meiner Karriere.

Jeremy Mitchell,
Head of Die Casting Northern Europe

 

Ich bin ein grosser Familienmensch. Was ich auf meinen Geschäftsreisen verpasse, mache ich so gut wie möglich wieder wett. Meine Frau Nicola und ich haben drei Jungs. Ich bin sehr stolz auf sie. Elliot, mein Ältester, arbeitet als Assistant Manager in einem Theater in Birmingham – das war schon immer sein Traum, und er hat ihn verwirklicht. Mein Mittlerer, Owen, hat eben sein Rechtsstudium abgeschlossen und arbeitet nun in einer Kanzlei nicht weit von meinem Wohnort. Und Liam, mein Jüngster, studiert Wirtschaft. Meine Familie findet meinen Beruf spannend. Und doch haben wir keinen weiteren Ingenieur in unserer Familie. Das ist mir völlig gleich, sie alle haben ihr Glück gefunden. Mehr wurmt mich, dass ich als ehemaliger Rugbyspieler und eingefleischter Fan bei keinem die Leidenschaft für diesen wunderbaren Sport entfachen konnte. Sie sind alle Fussballer geworden.

 

Jeremy Mitchell arbeitet seit 34 Jahren für Bühler Die Casting. Jeremy Mitchell arbeitet seit 34 Jahren für Bühler Die Casting. Jeremy Mitchell arbeitet seit 34 Jahren für Bühler Die Casting.
Hündin Lola entspannt sich nach einem Spaziergang. Hündin Lola entspannt sich nach einem Spaziergang. Hündin Lola entspannt sich nach einem Spaziergang.
Wir haben keinen weiteren Ingenieur in unserer Familie. Das ist mir völlig gleich, denn alle meine Jungs haben ihr Glück gefunden.

Jeremy Mitchell,
Head of Die Casting Northern Europe

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