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Freiwilligenarbeit bei Bühler

Werde Freiwillige oder Freiwilliger bei PFS

Es gehört zu den Grundprinzipien von Bühler, sich für nachhaltigere, sichere, erschwingliche und nahrhafte Lebensmittel einzusetzen. Deshalb unterstützt Bühler Partners in Food Solutions (PFS). Diese Nichtregierungsorganisation setzt sich ein für die Stärkung der Lebensmittelsicherheit, die Verbesserung der Ernährung und die wirtschaftliche Entwicklung in ganz Afrika, indem sie die Wettbewerbsfähigkeit des Lebensmittelverarbeitungssektors stärkt. Der Leistungsbericht 2020 gibt Einblicke und Zahlen zur Arbeit von PFS, aber noch wichtiger ist, dass du erfährst, was unsere Kolleginnen und Kollegen bewirkt und erlebt haben bei ihrer Freiwilligenarbeit.

  

PFS erreicht seine Ziele durch die Verbindung von freiwilligen Mitarbeitenden von Unternehmen mit vielversprechenden Unternehmerinnen und Unternehmern in zwölf afrikanischen Ländern.   

Wir sind besonders dankbar für das starke Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen, die trotz der beispiellosen globalen Pandemie weiterhin ihren Beitrag leisten und ihr Wissen teilen. 2020 war geprägt von positiver Dynamik und Wachstum des PFS-Engagements in allen geografischen Regionen und Funktionen von Bühler – einschliesslich neuer Rekorde bei den Aktivitäten und der Rekrutierung von neuen Freiwilligen, der sogenannten Volunteers.  Der jüngste PFS-Bericht zeigt, dass sich 55 unserer Mitarbeitenden im Jahr 2020 in 61 verschiedenen Projekten engagierten. Sie leisteten 1’242 Stunden Arbeit mit 39 Kundinnen und Kunden in elf Ländern.

 

 Die Volunteers teilten ihr Fachwissen und konnten afrikanischen Unternehmerinnen und Unternehmern dabei helfen, ihr Geschäft auszubauen, während diese gleichzeitig eine Lieferantenbasis von mehr als 335’000 Bäuerinnen und Bauern unterstützten. 

Im Jahr 2020 leisteten insgesamt 136 Volunteers aus allen Standorten von Bühler Freiwilligenarbeit, was einem Anstieg von mehr als 50% im Vergleich zu unseren 90 Freiwilligen im Jahr 2019 entspricht.  Unsere Mitarbeitenden heben vor allem die Verbesserung ihrer Führungs- und Problemlösungsfähigkeiten dank dieser Arbeit hervor, während sie gleichzeitig Einblicke in aufstrebende Märkte erhalten. 

Du musst kein aktiver Mitarbeitender von Bühler sein, um ein Volunteer zu werden, auch Rentnerinnen und Rentner dürfen ihr Wissen bei PFS teilen. Das Wichtigste ist, dass du einen Computer für die virtuelle Freiwilligenarbeit hast. 

 

Wie werde ich Freiwillige oder Freiwilliger?  

Hier sind einige Links, die dir den Einstieg erleichtern. Registriere dich als Freiwillige/r unter www.partnersinfoodsolutions.com/signup und schauen dir die offenen Rollen und Positionen unter diesem Link an:  www.pfs-volunteers.force.com/volunteers. Bei Fragen, Unterstützung, Wünschen oder Problemen kontaktiere bitte Katharina Hilker (katharina.hilker@buhlergroup.com) oder Lisa Mwaiseghe (lisa.mwaiseghe@buhlergroup.com).

Sieben Fragen an unsere Freiwilligen

  

Sorana Ionita begann 2019 mit der Freiwilligenarbeit für Partners in Food Solutions, um mehr Menschen kennenzulernen und um «etwas zurückzugeben», indem sie mit Unternehmern in Afrika zusammenarbeitet. Die Projektmanagerin zögerte anfangs, sich als Freiwillige zu engagieren. Sie fand es schwierig, das perfekte Projekt zu finden, zu dem ihre Fähigkeiten passen. Jetzt empfiehlt sie allen Mitarbeitenden einfach einzusteigen, wenn man zum Helfen motiviert ist, auch wenn nicht alles perfekt passt. Hier sind sechs Fragen an Sorana Ionita. 

1. Erzähl uns mehr über dich

Ich arbeite seit fast fünf Jahren bei Bühler und geniesse jeden Tag. Neben meinem Job bei Bühler sehe ich mich im Herzen als Freiwillige, da ich mich in den letzten zehn Jahren in verschiedenen Organisationen engagiert habe und meine «freie» Zeit dort einbringe. Dazu gehören One Young World, Partners in Food Solutions, ESTIEM, also European Students of Industrial Engineering and Management. Dies sind nur einige. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir alle die Fähigkeit haben, den Menschen um uns herum etwas beizubringen. Da ich von Natur aus ein sehr neugieriger Mensch bin, geniesse ich es, von so vielen Menschen und Quellen wie möglich zu lernen, mit dem Ziel, meine Rolle der Lehrerin und mein Wissen weiterzugeben.

Sich mit den richtigen Leuten zu umgeben – aus verschiedenen Ländern, mit unterschiedlichen Hintergründen und in einer virtuellen Umgebung – das ist der richtige Weg.

Sorana Ionita,
Projektleiterin Digital Factory Management

2. Warum bist du ursprünglich zu PFS gekommen?

Alles begann mit der Teilnahme am «Exposure and Dialogue» Cocoa Sustainability Programm in Ghana im Februar 2019. Dadurch wurde mir nicht nur die gesamte Lieferkette und die bittersüsse Geschichte hinter den Kulissen der Kakao- und Schokoladenindustrie bewusster, sondern noch mehr die sozialen und wirtschaftlichen Probleme, die es in verschiedenen afrikanischen Ländern gibt. Danach wusste ich, dass ich etwas zurückgeben und auf die eine oder andere Weise einen Beitrag leisten wollte. Ein paar Monate erzählte mir Katharina Hilker von Partners in Food Solutions. Anfangs zögerte ich, mich einzubringen, da keines der Projekte, die ich auf der PFS-Website fand, zu meinem Arbeitsgebiet zu passen schien oder ihm auch nur ähnlich war. Ein paar Wochen später entdeckte ich, dass der nigerianische Keks- und Gebäckhersteller Fastizers Foods and Confectionery zwei offene Projekte hatte. Ich bewarb mich für die Position des Client Lead, was in etwa eine Projektleiterposition ist. Ich bin nun seit fast zwei Jahren Client Lead bei Fastizers und wir haben bisher fünf Projekte erfolgreich durchgeführt.

 

3. Welche Fähigkeiten nutzt du bei deiner ehrenamtlichen Tätigkeit bei PFS?

Konkret wären das für meine Position als Client Lead die Fähigkeiten im Projektmanagement sowie organisatorische und zwischenmenschliche Fähigkeiten. Allerdings können die PFS-Freiwilligen ihre beruflichen Fähigkeiten in den Bereichen Lebensmitteltechnologie, Lebensmittelsicherheit, Geschäftsentwicklung, Marketing usw. bei verschiedenen Projekten einsetzen, die auf bestimmte afrikanische Unternehmen zugeschnitten sind.

4. Welche Herausforderungen hast du als Freiwillige erlebt?

Unsere grössten Probleme als Team hatten nie mit dem Projekt und den Aufgaben selbst zu tun, sondern mit kulturellen Unterschieden oder unterschiedlichen Hintergründen. So banal es klingt, die grössten Herausforderungen waren technischer Natur – aufgrund von schlechten Internetverbindungen, bei denen die Informationen nicht richtig durchkamen oder wenn ein Mikrofon nicht gut funktionierte.

5. Du hast in fünf Projekten ehrenamtlich mitgewirkt. Was ist deine Motivation, dich bei PFS ehrenamtlich zu engagieren?

Ich denke, es ist genau umgekehrt. Ich engagiere mich ehrenamtlich für PFS und deshalb bin ich motiviert. Vielleicht ist es ein etwas egoistischer Grund, warum ich mich freiwillig engagiere, aber ich nehme viel daraus mit. Die Teilnahme an unseren Projektbesprechungen gibt mir Energie für den Tag, da der Kunde, die Programmmanager und die Freiwilligen immer extrem positiv und zielorientiert sind. Sich mit den richtigen Leuten zu umgeben – aus verschiedenen Ländern, mit unterschiedlichen Hintergründen und in einer virtuellen Umgebung – das ist der richtige Weg. 

6. Warum würdest du deinen Kollegen empfehlen, sich freiwillig für PFS zu engagieren?

Das PFS-Projekt, an dem ich derzeit beteiligt bin, besteht zu 100% aus Freiwilligen von Bühler aus Grossbritannien, Südafrika und Österreich. Es war das erste PFS-Projekt, an dem ich mitgearbeitet habe, bei dem ich andere Kolleginnen und Kollegen von Bühler kennengelernt habe. Und zufälligerweise kommen wir alle aus demselben Unternehmen. Es ist nicht nur das Projekt, das mir Spass macht. Unter normalen Umständen hätten wir uns wahrscheinlich nie getroffen oder zusammengearbeitet – auch weil wir unterschiedliche Hintergründe in den Bereichen Qualität, Gesundheit und Sicherheit, Technik und Supply Chain Management haben.

Anderen Mitarbeitenden von Bühler würde ich empfehlen, einfach auf der PFS-Website nach offenen Stellen zu suchen. Wenn die Bereitschaft und Motivation vorhanden sind, sich freiwillig zu melden, probiert es einfach aus. Es wird nie die perfekte Position geben, die zur täglichen Jobbeschreibung passt und die nach eurem Engagement verlangt. Ausserdem ist es wichtiger, ob ihr mit euch mit der Vision des Projekts oder der Vision jenes afrikanischen Unternehmens identifizieren könnt. Probiert es einfach aus, ihr werdet es nicht bereuen.

Alan Galloway ist Spezialist für Health & Safety (H&S). Als ein Projekt von Partners in Food Solutions anstand, bei dem er seine Fähigkeiten einbringen konnte, war er gerne dabei. Ihm gefiel, so viele neue Leute kennenzulernen, darunter auch Kolleginnen und Kollegen von Bühler. Weiter konnte er einen Kunden unterstützen, der gerade erst mit dem Thema H&S anfing. Obwohl der Gedanke an eine ehrenamtliche Tätigkeit zunächst einschüchternd war, findet er, dass sich der Sprung ins kalte Wasser gelohnt hat. Hier sind sieben Fragen an Alan Galloway.

 

1. Erzähl uns mehr von dir.

Ich bin jetzt seit fast fünf Jahren bei Bühler und mag die täglichen Herausforderungen, die meine Arbeit mit sich bringt. Als Mitglied des IOSH-Komitees (Institution of Occupational Safety and Health) für Manchester und die nordwestlichen Bezirke kann ich anderen helfen, die gerade erst im Bereich Gesundheit und Sicherheit (H&S) anfangen. Ich betrachte jeden Tag als einen Tag, an dem ich mich und andere im Bereich H&S weiterbilden kann. Und ich glaube, dass geteiltes Wissen am nützlichsten ist. Persönlich lese ich weiterhin Artikel, Bücher und lerne in meinem Fachgebiet dazu. Zurzeit lerne ich für mein Diplom in H&S.

 

Ich dachte, dass dies eine grossartige Gelegenheit ist, anderen Ländern zu helfen, die nicht auf das Netzwerk, die Erfahrung, die Hilfe und die Unterstützung zurückgreifen können, die wir in Grossbritannien haben.

Alan Galloway,
QHS Facility & Compliance Manager

2. Warum bist du Freiwilliger geworden?

Ich muss ehrlich sein: Bevor ich bei Bühler anfing, hatte noch nie von PFS gehört. Ich dachte aber, dass dies eine grossartige Gelegenheit ist, anderen Ländern zu helfen, die nicht auf das Netzwerk, die Erfahrung, die Hilfe und die Unterstützung zurückgreifen können, die wir in Grossbritannien haben. Ich war sehr nervös, ein Projekt mit PFS zu beginnen, denn ich wusste ja nicht, was mich erwartet. Als ich jedoch gemerkt hatte, dass Fastizers jemanden mit H&S-Erfahrung suchte, um ihr H&S auf den neuesten Stand zu bringen, wusste ich, das ist der richtige Job für mich. Je mehr Leute H&S verstehen, desto mehr wollen sie involviert werden. Über die positiven Aspekte von H&S zu sprechen und so dessen Wahrnehmung zu verändern, macht mir sehr viel Spass.

 

3. Welche Fähigkeiten nutzt du bei deiner ehrenamtlichen Tätigkeit bei PFS?

Kommunikation. So musste ich auch lernen, meine Formulare und Informationen einfacher zu gestalten, damit auch Länder mit weniger strengen H&S-Gesetzen und -Vorschriften sie verwenden können. Dazu kommen zwischenmenschliche und organisatorische Fähigkeiten.

 

Die Menschen, die du triffst, die Befriedigung, die du spürst, wenn du anderen hilfst – das lässt sich nicht toppen. Also, worauf wartest du noch?

Alan Galloway,
QHS Facility & Compliance Manager

4. Was gefällt dir am besten an der Freiwilligenarbeit bei PFS?

Die Kameradschaft ist das Grösste. Dieses hier ist das erste PFS-Projekt, das ich unterstütze. Und ich hatte das Glück, dass das gesamte Team vollständig aus Mitarbeitenden von Bühler besteht. Unter normalen Umständen hätte ich diese Leute nie kennengelernt oder mit ihnen gesprochen. Jetzt, wo ich sie getroffen und mit ihnen gesprochen habe, sind ihre Einstellung und ihre Begeisterung unschlagbar. Sie sind nicht nur für Bühler, sondern auch für PFS ein grosses Plus.

 

5. Welche Herausforderungen hast du als Freiwilliger erlebt?

Das Hauptproblem, mit dem wir als Team konfrontiert sind, sind technische Probleme mit der Internetverbindung. Ich muss auch über die Terminologie nachdenken, die ich verwende. Ich komme aus Manchester komme und nicht alle verstehen meine Umgangssprache.

6. Was hast du aus deiner Erfahrung als Freiwilliger bei PFS gelernt?

Flexibler zu sein, wenn es um die Anforderungen anderer Länder in Bezug auf H&S geht, und ein besseres Verständnis für die Aufgaben der Mitarbeitenden innerhalb des Unternehmens. Wir haben einen Projekt-, einen technischen, einen Supply-Chain- und einen Qualitätsmanager. Alle haben wertvolle Erfahrungen in das Projekt eingebracht. Ich glaube, dass man in seinem eigenen Job betriebsblind werden kann. Die Arbeit im Fastizers-Team hat mir die Augen geöffnet, was es für jede Aufgabe braucht. 

7. Was würdest du einer Kollegin oder einem Kollegen sagen, die vielleicht an einer ehrenamtlichen Tätigkeit bei PFS interessiert ist, aber noch zögern?

Ich verstehe das Zögern, aber ich sage, dass es sich sehr lohnen wird. Wer die Fähigkeit, die Bereitschaft, die Vision und die Zeit hat, rate ich, sich die PFS-Seite anzusehen. Die Menschen, die du triffst, die Befriedigung, die du spürst, wenn du anderen hilfst – das lässt sich nicht toppen. Also, worauf wartest du noch? Wag den Sprung ins kalte Wasser – es wird sich auch für dich persönlich lohnen.

Lindiwe Segalwe beschloss, sich ehrenamtlich zu engagieren, damit nicht nur die Kundinnen profitieren, sondern auch sie selbst. Sie arbeitet mit Menschen aus der ganzen Welt zusammen und weiss, dass diese ihr wirklich zuhören und ihre Inputs umsetzen. Das treibt sie an, für diese Menschen so zu arbeiten, wie sie es für unsere Kunden tun würde. Sie betont, dass alle immer etwas beitragen und lernen können. Hier sind sieben Fragen an Lindiwe Segalwe. 

 

1. Erzähl uns mehr von dir.

Ich habe im September 2017 bei Bühler BJHB (Johannesburg) als Technical Supply Officer angefangen, das fällt in den Bereich Procurement und Supply Chain Management. Ich bin also mein viertes Jahr im Unternehmen. Ausserhalb von Bühler bin ich Mitglied und Botschafterin von SAWomEng (South African Women in Engineering). Die Organisation konzentriert sich darauf, Aufmerksamkeit zu schaffen und junge Mädchen für die Bereiche Ingenieurwesen, Wissenschaft und Technologie zu begeistern. Ausserdem bin ich Teilzeit-Maschinenbaustudentin, Ehefrau und Mutter eines sechsjährigen Kindes. Wenn ich nicht gerade eine Superfrau bin, gehe ich Aktivitäten nach, die mich aus meiner Komfortzone herausbringen. Dazu gehört Joggen, Gymnastik, Wandern usw. Das alles gibt mir die Kraft, meine Tage mutig anzugehen.

 

Ich habe diese Chance gepackt, weil ich glaubte, dass die Freiwilligenarbeit auf die eine oder andere Weise sowohl dem Kunden als auch mir selbst zugutekommen würde. Es gibt immer etwas zu gewinnen, wenn man etwas gibt und die Hand ausstreckt.

Lindiwe Segalwe,
Technical Supply Officer

2. Warum bist du Freiwillige geworden?

Ich bringe mich gerne in Projekte ein, die Mehrwert schaffen und einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft haben. Für mich ist es ganz natürlich, auch etwas zu geben, wenn es jemandem etwas nützt. Unser Kunde – Fastizers mit Sitz in Nigeria – benötigte ein Team, das über Kenntnisse im Bereich Health and Safety verfügt, auch im Hinblick auf Wartung und Lebensmittelsicherheit. Das war zufällig eine meiner Stärken, damit kenne ich mich sehr gut aus. So packte ich natürlich diese Chance, weil ich glaubte, dass die Freiwilligenarbeit auf die eine oder andere Weise sowohl dem Kunden als auch mir selbst zugutekommen würde – es gibt immer etwas zu gewinnen, wenn man etwas gibt und sich engagiert. Das Interessante an Fastizers war, dass ich zuvor in der gleichen Fabrik wie sie gearbeitet hatte: die gleichen Bedürfnisse, die gleiche Einrichtung, die gleichen Maschinen, nur in einem anderen Land. Es war wie eine Reise in die Vergangenheit – nur mit mehr Erfahrung und dem Wissen, dass die Lösungen auch für sie funktionieren würden, da sie erprobt und getestet sind.

3. Welche Fähigkeiten nutzt du bei deiner ehrenamtlichen Tätigkeit bei PFS?

Kommunikationsfähigkeiten, zuhören können, Soft Skills (vor allem, weil man zu 100% virtuell an den Projekten arbeitet und interagiert), Organisationsfähigkeiten und definitiv etwas «Projektmanagement». Die Freiwilligenarbeit bei PFS ist fast dieselbe wie die eigentliche Arbeit. Die Gewissheit, dass der Auftraggeber auf deinen Input hört und ihn umsetzt, erfordert eine gute Arbeitsmoral und die Fähigkeit, Verantwortung für deinen Beitrag zu übernehmen. Diese Fähigkeiten helfen bei einem freiwilligen Engagement bei PFS.

4. Was gefällt dir am besten an der Freiwilligenarbeit bei PFS?

Auf jeden Fall meine Meetings mit meinen Teammitgliedern. Die Auseinandersetzung mit Inhalten und Dingen ausserhalb meines Wissensbereichs war immer willkommen. Der Austausch von Informationen innerhalb des Teams war fantastisch. Die Zusammenarbeit mit Leuten aus der ganzen Welt war grossartig, vor allem mit anderen Kolleginnen und Kollegen von Bühler, auch von anderen SAS. Diese hätte ich sonst nicht kennengelernt, ich hätte nie mit ihnen gearbeitet oder mich mit ihnen ausgetauscht. Für mich waren es definitiv die Menschen.

Ich habe gelernt, dass man nichts verliert, wenn man sein Wissen mit anderen teilt – im Gegenteil, man lernt sogar noch viel mehr.

Lindiwe Segalwe,
Technical Supply Officer

 

5. Welche Herausforderungen hast du als Freiwillige erlebt?

Abgesehen von Verbindungsproblemen, eigentlich keine.

6. Was hast du aus deiner Erfahrung als Freiwillige bei PFS gelernt?

Ich habe gelernt, dass man nichts verliert, wenn man sein Wissen mit anderen teilt – im Gegenteil, man lernt sogar noch viel mehr. Ausserdem sollten wir als Menschen nicht in Silos leben. Wir sind viel klüger als wir denken, viel talentierter als wir glauben, und unsere Ideen werden viel mehr gebraucht, als uns bewusst ist. Wir müssen nur den Mut finden, aus unserer Komfortzone herauszukommen.

7. Was würdest du einer Kollegin oder einem Kollegen sagen, die vielleicht an einer ehrenamtlichen Tätigkeit bei PFS interessiert ist, aber noch zögern?

Pack es an. Ja, manches liegt vielleicht ausserhalb deines täglichen Arbeitsbereichs, ist nicht dein Fachgebiet oder Interessenbereich. Trotzdem können alle immer etwas beitragen und lernen. Wir wissen nie wirklich, was andere Alternativen zu bieten haben, bevor wir sie ausprobieren.

Valerie Brunner möchte die globale Wertschöpfungskette der Lebensmittelverarbeitung weiter verbessern und dafür sorgen, dass die Lebensmittel, die wir essen, sicher sind. Zunächst zögerte sie, ihre Fähigkeiten als Freiwillige für Partners in Food Solutions anzubieten. Aber sie erkannte bald, dass selbst die scheinbar kleinste Unterstützung einen grossen Wert hat. Hier sind sieben Fragen an Valerie Brunner. 

 

1. Erzähl uns mehr von dir.

Nach meinem Masterabschluss in Lebensmittelwissenschaften an der ETH habe ich im Labor von Corporate Technology im Bereich Physik und Mikroskopie begonnen und bin heute Project Manager Lab Analytics. Bereits in meiner ersten Woche kam ich mit PFS in Kontakt. Seitdem unterstütze ich das Programm mit seinen vielseitigen Projekten, Unternehmen und Menschen.

2. Warum bist du Freiwillige geworden?

Ich engagiere mich bei PFS, weil ich davon überzeugt bin, dass wir die globale Wertschöpfungskette in der Lebensmittelverarbeitung verbessern können, um sichere und nahrhafte Lebensmittel für alle bereitzustellen.

3. Welche Fähigkeiten nutzt du bei deiner ehrenamtlichen Tätigkeit bei PFS?

Alle.

 

Vergiss nie, du bist nicht allein. Es sind immer mehrere Freiwillige in einem Projekt, wodurch die Zusammenarbeit das Projekt weiterbringt.

Valerie Brunner,
Project Manager Lab Analytics

4. Was gefällt dir am besten an der Freiwilligenarbeit bei PFS?

Dinge, die für mich selbstverständlich sind oder zu meinem Arbeitsalltag gehören, aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Das kann durch den PFS-Kunden sein oder auch durch meine Freiwilligen-Kolleginnen und -Kollegen aus anderen Unternehmen und Ländern. 

5. Welche Herausforderungen hast du als Freiwillige erlebt?

Die grösste Herausforderung war bis jetzt, wenn der Kunde für mehrere Wochen nicht am Meeting für einen Austausch teilgenommen hat.

6. Was hast du aus deiner Erfahrung als Freiwillige bei PFS gelernt?

Durch PFS habe ich gelernt, geduldig zu sein.

 

Durch PFS habe ich gelernt, geduldig zu sein.

Valerie Brunner,
Project Manager Lab Analytics

7. Was würdest du einer Kollegin oder einem Kollegen sagen, die vielleicht an einer ehrenamtlichen Tätigkeit bei PFS interessiert ist, aber noch zögern?

Einfach beginnen – «ask an expert» hat mir sehr geholfen, in das erste Projekt hineinzurutschen und so zu lernen und zu verstehen, wie PFS funktioniert. Am Anfang war ich sehr unsicher, ob ich wirklich helfen kann und hatte bei allen Projekten das Gefühl, dass ich nicht viel beitragen könnte. Das ist absolut nicht der Fall, meist helfen schon kleine Dinge. Vergiss nie, du bist nicht allein. Es sind immer mehrere Freiwillige in einem Projekt, wodurch die Zusammenarbeit das Projekt weiterbringt. Was ich absolut empfehlen kann: Tretet auch mit der zuständigen PFS-Kontaktperson eines Projekts in Kontakt, um mehr darüber zu erfahren, was gesucht wird und wer die Kundin ist. Natürlich sind auch Katharina und Lisa bei Bühler immer eine gute Anlaufstelle.

 
Paul Coia interviewt Jeff Dykstra, Partners in Food Solutions, sowie Katarina Slettengren und Andy Sharpe von Bühler über das Freiwilligenprogramm. "Future is now"-Serie von NWDs 2019.
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