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Die nächste Generation von Fachkräften fördern

Gold und «Best of Nation» für Bühler-Talente an den WorldSkills Shanghai 2026

Uzwil (Schweiz) und Shanghai (China), 28. September 2026 – Cyrill Koller (20), der 2025 seine Lehre als Informatiker EFZ bei Bühler abgeschlossen hat, und Ian Hofer, Student der Mechatronik Schule Winterthur, haben an den WorldSkills Shanghai 2026 Gold in der Disziplin Industrie 4.0 gewonnen. Lars Blumer, Lernender Konstrukteur EFZ bei Bühler, wurde in der Disziplin Mechanical Engineering CAD mit einem «Medallion for Excellence» ausgezeichnet. Mit der höchsten Punktzahl der Schweizer Delegation erhielten Cyrill Koller und Ian Hofer zudem die Auszeichnung «Best of Nation». Ihre Erfolge machen sie und das Schweizer Team zu den weltweit besten jungen Fachkräften in der industriellen Digitalisierung. Zugleich zeigen sie, wie Bühler junge Talente auf die Anforderungen der Zukunft vorbereitet.

Die WorldSkills sind ein internationaler Massstab für die Berufsbildung; unter Wettbewerbsbedingungen stellen die Teilnehmenden ihr Können nach anspruchsvollen Branchenstandards unter Beweis. An den WorldSkills Shanghai 2026 vom 22. bis 27. September traten rund 1400 junge Fachkräfte aus mehr als 70 Ländern und Regionen in 64 Disziplinen an. Für die Schweiz gingen 42 Teilnehmende an den Start. 

Cyrill Koller vertrat die Schweiz in der Disziplin Industrie 4.0 gemeinsam mit Ian Hofer von der Mechatronik Schule Winterthur. Der Weg an die Weltmeisterschaft führte die beiden über die SwissSkills: 2023 gewann Cyrill zusammen mit dem Bühler-Lernenden Jonas Stolz Silber. 2025 holte er mit Ian Hofer Gold – und damit die Qualifikation für die WorldSkills. Cyrill stammt aus Rossrüti im Kanton St.Gallen und schloss seine Lehre bei Bühler 2025 ab. 

«Es ist ein unglaubliches Gefühl. Ich habe eineinhalb Jahre meines Lebens in dieses Ziel investiert – und es hat sich gelohnt. Wir haben nach den Sternen gegriffen und es tatsächlich geschafft», sagt Cyrill Koller über seinen Sieg. 

«Wir sind unglaublich stolz auf Cyrill und Lars – und natürlich auch auf Ian. Es war beeindruckend zu sehen, mit welcher Konzentration und mentalen Stärke sie dem enormen Druck dieses Wettbewerbs begegnet sind. Angesichts der starken internationalen Konkurrenz sind ihre Leistungen umso bemerkenswerter. Ich gratuliere allen dreien von Herzen und danke ihren Coaches sowie der gesamten Swissmem-Delegation für die grossartige Unterstützung», sagt Irene Mark-Eisenring, Chief Human Resources Officer der Bühler Group.  

Cyrill bereitete sich über Monate intensiv auf den Wettbewerb vor. Neben den Grundlagen der Automatisierung und Informatik beschäftigten er und sein Teamkollege sich mit der Vernetzung von Maschinen, intelligenten Systemen, Sensorik zur Datenerfassung sowie KI-gestützten Analysen zur Zustandsbeurteilung. Mithilfe von Augmented Reality und digitalen Zwillingen planten, testeten und visualisierten sie Abläufe zunächst virtuell, bevor sie diese unter realen Bedingungen umsetzten. 

«Eine Medaille zu gewinnen, ist eine bemerkenswerte Leistung. Besonders eindrücklich ist aber, wie sich Cyrill auf diesem Weg entwickelt hat. Die intensive Vorbereitung, der Wettbewerbsdruck und die enge Zusammenarbeit im Team haben ihn gefordert und ihn fachlich wie persönlich wachsen lassen. Ich könnte nicht stolzer auf das sein, was er erreicht hat», sagt Denis Forster, Leiter Berufsbildung der Bühler Group. 

Auch Lars Blumer (18) aus Hauptwil im Kanton Thurgau vertrat Bühler an den WorldSkills Shanghai 2026. Der angehende Konstrukteur EFZ trat in der Disziplin Mechanical Engineering CAD an. Mit seinem Sieg an den SwissSkills 2025 hatte er sich für die Weltmeisterschaft qualifiziert und sich anschliessend monatelang auf den internationalen Wettbewerb vorbereitet. Die Teilnahme war ein wichtiger Schritt in seiner beruflichen Entwicklung – und eine Gelegenheit, sein Können mit einigen der besten jungen Fachkräfte seines Fachgebiets zu messen.


Zeit und Engagement

Der Teilnahme an den WorldSkills gehen ein anspruchsvoller Qualifikationsprozess über die SwissSkills und mehrere Monate fachlicher Vorbereitung voraus. Schweizer Teilnehmende investieren dafür in der Regel rund 1000 Trainingsstunden. Neben technischem Können üben sie dabei auch Problemlösung, Teamarbeit und den Umgang mit Leistungsdruck. Im Juni 2026 trainierten die Schweizer Talente am Bühler-Standort im chinesischen Wuxi und traten dort unter realistischen Bedingungen gegen das chinesische Nationalteam an. 

Bühler-Lernende nehmen regelmässig an den SwissSkills und WorldSkills teil. An den WorldSkills 2024 in Lyon, Frankreich, gewannen sie eine Silbermedaille – Maurin Schickli in der Disziplin Industrie 4.0 – sowie zwei «Medallions for Excellence»: Florentin Kaufmann in Mechatronik und Manuel Ulmann im Schweissen. Mit seiner Berufsbildung investiert Bühler in Fachkräfte aus Technik, Fertigung und digitalen Berufsfeldern. 

«Dieser Erfolg zeigt, wie viel Einsatz, Fachwissen und Ausdauer nötig sind, um sich auf internationalem Niveau zu behaupten. Der Weg dorthin ist ebenso wertvoll wie das Ergebnis: Die Teilnehmenden entwickeln ihre Fähigkeiten weiter, gewinnen Selbstvertrauen und lernen, auch unter Druck Leistung zu erbringen. Der Erfolg unserer Lernenden ist das Ergebnis ihrer harten Arbeit und ihres Engagements während der gesamten Ausbildung», sagt Marc Zuppiger, Leiter Berufsbildung der Bühler Group.

 

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