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Technologie aus der Raumfahrt

02.10.2009 Das neue Sortiergerät SORTEX E von Bühler Sortex: Unter Verwendung von Raumfahrttechnologie werden Fremdstoffe beim Verpacken tiefgefrorener Früchte und Gemüse mit einmaliger Genauigkeit ausgeschieden. SORTEX E überzeugt mit einer innovativen und kostengünstigen Lösung, welche das Aussortieren von Gutprodukt auf ein Minimum beschränkt und Fremdstoffe zuverlässig erkennt. Für die Verarbeiter von tiefgefrorenen Lebensmitteln bietet die Verpackungsstation die letzte Chance, Fremdstoffe zu eliminieren. Lange wurden herkömmliche Technologien eingesetzt, um Fremdmaterial auszuscheiden, das im Hauptprozess durch die Kontrollen schlüpfen konnte. Diese Technologien arbeiten jedoch lückenhaft. Sie können beispielsweise nur schwer helles Holz von Kartoffeln oder Blumenkohl unterscheiden, oder Karton von Rüben, oder manche durchsichtigen oder eingefärbten Kunststoffe von Gemüsemischungen. Die «Gefahrenliste» ist schier endlos: Zigarettenstummel beispielsweise sind in Pilzen ausserordentlich schwierig zu erkennen. In einer immer streitbareren Welt ist der Preis mangelhafter Produktsichtung hoch.

InGaAs-Technologie
Mit der Markteinführung des Sortierers SORTEX E bietet Bühler Sortex Verarbeitungsbetrieben nun eine elegante Lösung zur Überwindung dieser Probleme. Sie kombiniert bewährte, sehr zuverlässige Technologie mit modernsten Anwendungen. Das Erfolgsgeheimnis des neuen Sortiergerätes SORTEX E ist die Indium-Gallium-Arsenid-Technologie (InGaAs). Die InGaAs-Technologie wurde ursprünglich für den Einsatz in der Raumfahrt entwickelt, um zwischen bebauten und unbebauten Feldern unterscheiden zu können. Sie wurde rasch für militärische Zwecke nutzbar gemacht, da sie eine einfache Unterscheidung zwischen Blattwerk und anderem Material wie beispielsweise Tarnungen ermöglicht. Bühler Sortex entwickelte diese Fähigkeiten der InGaAs-Technologie selbst weiter und wendet sie in den Kameras an, welche das Herzstück des Sortierers SORTEX E bilden.

Im Kurzwelleninfrarotbereich
Die InGaAs-Technologie nutzt die Tatsache, dass pflanzliche Stoffe im Kurzwelleninfrarotbereich Energie absorbieren, während andere Materialien sie reflektieren. Sensoren in den InGaAs-Kameras können Energie in diesem Bereich erkennen, während die Kameras konventioneller Sortiergeräte auf der Basis von Siliziumtechnologie Energie lediglich im sichtbaren und nahen Infrarotbereich des Spektrums detektieren können. Die im SORTEX E eingesetzte verbesserte InGaAs-Technologie nutzt die Tatsache, dass bei gewissen Wellenlängen Gemüse sehr wenig Energie reflektiert, während die üblichen Verpackungsmaterialien wie Kunststoff, Holz und Karton sie sehr gut reflektieren. Fremdmaterial ragt so klar her aus wie unter dem Licht eines Scheinwerfers. Das neue Sortiergerät SORTEX E von Bühler ist an die Leistung traditioneller Verpackungslinien angepasst und so kompakt gebaut, dass es auf einer kleinen Grundfläche mit wenig Höhenverlust Platz findet. Es sortiert in der Stunde bis zu sieben Tonnen tiefgefrorene Früchte oder Gemüse.

Produktivität und Profitabilität
Bei der Konstruktion der SORTEX E wurde ein Ausgleich von Perfektion und Kosten angestrebt. Dank der hohen Leistung, welche die InGaAs-Technologie ermöglicht, können Verarbeitungsbetriebe nun Fremdmaterial beim Ver packen erkennen und aussortieren. So steigern sie ihre Profitabilität durch das Minimieren von unwirtschaftlichem und teurem Ausscheiden von Gutprodukt.
Die Verunreinigung von Lebensmitteln durch Fremdstoffe kann für den Hersteller ernsthafte Konsequenzen haben. Ist einmal das Vertrauen des Konsumenten erschüttert, kann es nur mit hohen Kosten und grossen Anstrengungen wiederhergestellt werden.
Das Sortiergerät SORTEX E mit seiner verbesserten InGaAs-Technologie schafft eine ganz andere Sicherheit, welche beim Verhindern von Verunreinigungen durch Fremdstoffe lebenswichtig ist. Es steht nicht nur das Produkt selbst auf dem Spiel, sondern der Ruf der ganzen Marke.

Verkauf vor Markteinführung
Bühler Sortex präsentierte das neue Sortiergerät SORTEX E erstmals an der Anuga Food Tec im März 2009. Vorgängig durchgeführte Versuche brachten aber derart überzeugende Ergebnisse, dass bereits vor der Markteinführung über 20 Maschinen verkauft werden konnten.
Käuferin war die spanische Virto-Gruppe, welche an ihrem Hauptsitz in Azagra (Navarra) intensive Vorversuche durchführte. Virto testete den Sortierer SORTEX E unter strengsten Bedingungen und stellte fest, dass er alle Arten von Fremdmaterial und von fremden pflanzlichen Stoffen sowohl aus tiefgefrorenen Einzelgemüsesorten als auch aus komplexen Gemüsemischungen ausscheiden konnte, auch mit zugesetzten Proteinen. Es wurden dabei Stundenleistungen von 4 bis 6 Tonnen erreicht. Virto stellte gesamthaft fest, dass die neue Technologie ihre bestehenden Sortiergeräte leistungsmässig in den Schatten stellte.

Auch SORTEX KBR bestellt
Neben den SORTEX E bestellte Virto gleich auch den neuen SORTEX KBR. Beim Sortiergerät SORTEX KBR handelt es sich um die Weiterentwicklung des etablierten SORTEX K mit der revolutionären InGaAs-Technologie. Diese Maschine erzielt Leistungen von bis zu 10 Tonnen pro Stunde.

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Das neue Sortiergerät SORTEX E von Bühler.

Kontakt

Corporate Communications media@buhlergroup.com