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Bühler startet Modernisierung in der Schweiz

Uzwil (Schweiz), 7. September 2016 – Bühler startet heute ein Modernisierungsprogramm mit dem Ziel, die Konkurrenzfähigkeit der Schweizer Standorte nachhaltig zu sichern. Das Programm zielt auf die Bereiche Best-in-Class Produktion und Logistik, Innovation, Forschung und Ausbildung. „Wir fokussieren uns damit auf die Stärken des Schweizer Standorts“, sagt Bühler CEO Stefan Scheiber. Das Programm ist auf die nächsten 5 Jahre angelegt. In einem ersten Schritt liegt der Schwerpunkt auf der Optimierung von Produktion und Logistik: „Wir wollen in Uzwil eine Vorzeige-Produktion sein“, sagt Scheiber.

Die Modernisierung wird durch folgende Motive ausgelöst: einerseits die Notwendigkeit, die Produktivität durch eine optimale Aufstellung der Standorte in Uzwil und Appenzell zu verbessern und andererseits die betrieblichen Tätigkeiten dort anzusiedeln, wo es im globalen Netzwerk von Bühler am sinnvollsten ist nach dem Motto: in der Region für die Region. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen massiv in die Internationalisierung investiert. „Jetzt ist wieder die Schweiz dran“, sagt Scheiber.

Sichtbarer Start der Modernisierung ist die Optimierung der Produktion und Logistik, die mit einem Umbau von Gebäuden in Uzwil einhergeht. Um den Materialfluss im Werk für Grossteile und Druckgussmaschinen zu verbessern, werden mehrere alte Gebäude abgerissen, um den Zu- und Auslieferungsverkehr zu optimieren. „An unserem Standort Uzwil mit seiner über 150jährigen Tradition und historisch gewachsenen Gebäudestrukturen wollen wir jetzt einiges optimieren“, sagt Holger Feldhege, Chef der Produktion in Uzwil und in der Konzernleitung von Bühler verantwortlich für die Werke weltweit. Diese Umbauphase ist die Voraussetzung für weitere Investitionen: „Wir wollen Uzwil zu einem weltweit führenden Produktionsstandort entwickeln, in dem wir unter anderem auch die Industrie 4.0 zum Einsatz bringen und technische Kernkomponenten unserer Anlagen mit höchster Effizienz und bester Qualität fertigen“, so Feldhege.

Parallel zu den Massnahmen in Uzwil investiert Bühler auch in den Standort Appenzell. Hier wurde bereits mit der Modernisierung der mechanischen Blechbearbeitung mit einem neuen Maschinenpark begonnen, auch hier verbunden mit einer Optimierung der Logistik und des Materialflusses. Während der Standort Uzwil auf hohe Stückzahlen ausgelegt ist, konzentriert sich das Werk Appenzell auf Sonderanfertigungen. Im Zuge dieser klaren Aufgabenteilung der Schweizer Standorte wird die Abteilung in Trübbach, die bislang als verlängerte Werkbank für den Standort Uzwil fungierte, in die Werke in Uzwil und Zamberk (Tschechien) integriert. Bühler bietet allen Mitarbeitenden eine Anstellung in Uzwil an.

„Der Industrie-Werkplatz Schweiz hat Zukunft“, sagt Bühler CEO Scheiber. „Mit diesem ersten Modernisierungsschritt und dem damt einhergehenden Umbau wollen wir die Chancen der Globalisierung und der technologischen Entwicklung bestmöglich für uns nutzen“, so Scheiber.

Kontakt

Corporate Communications media@buhlergroup.com

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